Sonntag, 14. Okt. 2012 – Fürstentum Liechtenstein

Um 7:30 wird die Ikone in der Kapelle des LZ Hohenems von Pfarrer Walter BERTL feierlich verabschiedet und von Herfried mit dem Anhänger zum Grenzübergang ins Fürstentum Liechtenstein nach Feldkirch / Tisis gefahren. Dort will ein Zöllner die IKONE nicht ohne Verzollung passieren lassen. Zunächst meinte er, sie müssen bis morgen 8:00 warten bis die entsprechenden Zöllner für die Zollabfertigung wieder Dienst hätten; jetzt am Sonntag sei niemand da. Wegen der Grenz-Passier-Schwierigkeiten rief ich Pfarrer Roland CASUTT, den Zeremoniär des Erzbischofs an, der schon mit S. E. auf den Empfang der Muttergottes in Bendern (ca. 10 min Fahrtstrecke) wartete. Offensichtlich bewirkte ihr Gebet, dass der Zöllner nach einigem Hin und Her die Madonna zumindest für diesen Termin passieren ließ. So kam sie bei ihrem  1. Termin im Fürstentum Liechtenstein statt um 8:30 erst um

8:40 bei der Lourdesgrotte in Bendern an. Bei der Rückfahrt nach Österreich konnten dann mit einem anderen Grenzbeamten  die Schwierigkeiten ausgeräumt werden. Denn Grenzbeamten war es nur wichtig, dass die IKONE nicht nur eingeführt sondern auch wieder ausgeführt wird. Offensichtlich sahen/sehen sie nur den „materillen“ Wert des „Gemäldes“ und nicht den spirituellen Sinn bzw. die Person, die durch die IKONE repräsentiert wird, denn sonst wären sie froh, wenn sie im Lande verbleiben würde.


Lourdesgrotte Bendern

Der Pfarrer von Bendern im FL, Hw. Roland CASUTT organisierte für U.L. Frau von Tschenstochau einen sehr würdigen Empfang im Fürstentum Liechtenstein. Er hat dafür extra den Erzbischof von Vaduz,

S.E. Erzbischof Dr. Wolfgang HAAS, eingeladen.

Leicht verspätet, wegen der Probleme an der Grenze Feldkich/Tisis/Liechtensten, wurde die Gottesmutter um  8:40 vom Erzbischof in der Kapelle der Lourdesgrotte unterhalb der Pfarrkirche Bendern feierlich empfangen.

 

  • um 8:50 begann der feierliche Prozessionszug in die Pfarrkirche „U.L.F. Maria Himmelfahrt“
  • um 9:10 begann das feierliche Pontifikalamt mit
  • S.E. Erzbischof Wolfgang  
     
  • In der Predigt sprach der Erzbischof alle relevanten Lebensschutzthemen an und verkündete in aller Klarheit und Liebe die ewig gültige Wahrheit der Lehre der Kirche zur Unantastbarkeit und Heiligkeit des menschlichen Lebens vom Beginn bis zum natürlichen Tod. Am Ende des Gottesdienstes vertraute der Erzbischof zusammen mit dem Pfarrer CASUTT und den Gläubigen die Anliegen des Lebens gemäß dem Gebet Seligen Papstes Johannes Paul II in Evangelium Vitae, Kapitel 105 der Gottesmutter Maria an. Nach der Hl. Messe zeigte sich S.E. Erzbischof HAAS beeindruckt von der großartigen Initiative der Pilger-Madonna „Von Ozean zu Ozean“ und sprach allen Beteiligten seinen persönlichen Dank verbunden mit seinem Gebet und Segen aus. Bis 13 Uhr verweilte die IKONE noch in der Pfarrkirche in Bendern, der Wallfahrtskirche, die auch Papst Benedikt bei seinem Staatsbesuch im Fürstentum Liechtenstein am Festtag Mariä Geburt,  8. Sept. 1985  aufsuchte

Mit dem Glockenschlag um 13:00 musste Maria ihre geliebte Kirche „U.L.F.Maria Himmelfahrt“ wieder verlassen, um rechtzeitig bei ihren Pfarrkindern in  TRIESEN (FL) zu sein. Dort wurde sie bereits um 13:30 von einer vollen Kirche erwartet. Der 3. Orden des Hl. Franziskus hatte extra ihr Treffen mit dem Besuch der IKONE von Tschenstochau zusammengelegt.

Gleich nach der Begrüßung setzte der Pfarrer das Allerheiligste Altarssakrament aus und ging dann in den Beichtstuhl um vielen  Gläubigen die Möglichkeit der Vergebung im Sakrament der Beichte anzubieten. Nach ca. ½ Stunde beteten die Mitglieder des 3. Orden noch ihre Weihegebets und im Anschluss daran spendete der Pfarrer den Eucharistischen Segen. Gleich darauf begann das Heilige Messopfer. ……

Die Ikone verweilte in dieser Pfarrkirche in TREISEN / FL noch die ganze Nacht.
 

Dienstag, 15. Okt. 2012 -  Weiterfahrt und Übergabe der IKONE an die Schweiz:

Zur Frühmesse um 7:30 in TRIESEN (FL) kamen auch die Vertreter der Schweiz, um nach der Hl. Messe die IKONE für ihre Pilgerreise in die Schweiz zu übernehmen.