2. November (Allerseelen) - 10. und letzter Tag in Deutschland

Nach der Heiligen Messe in der Frühe durften wir das Gnadenbild endlich wieder im dafür vorgesehenen würdigen „rollenden Altar“ platzieren und so die letzte Etappe von der Kölner Minoritenkirche nach Aachen antreten.

Aachen - („Kaiserdom")

Es war wunderbar, dass wir in würdigem Rahmen wenigstens auf dem letzten Abschnitt der Pilgerreise unterwegs sein durften. So war es für uns doch irgendwie beruhigend, auf den Platz vor dem Aachener Kaiserdom auf dieser Weise wieder ankommen zu dürfen.

9. Tag - Donnerstag – 1. November 2012 (Fest Allerheiligen)

Nachdem es möglich geworden war, die kleinen Schäden an der Ikone durch eine Spezialistin in Telgte zu beseitigen, erhielten wir aus Expertenmund weitere wichtige Hinweise zum Umgang mit der Ikone.

8. Tag - Telgte – Diözese Münster – Wallfahrtskapelle: „Maria, die Trösterin der Betrübten“

Mit geringer Verspätung erreichten wir am Abend das Marienheiligtum Telgte bei Münster. Hier wurden wir von Pfarrer Erdbürger empfangen und in die Kapelle geführt. Hierher begab sich in schwieriger Zeit Clemens August Kardinal von Galen einmal im Monat in einer Fußwallfahrt. Seinen Ring schenkte er der Gottesmutter und dieser ist noch heute an der Hand des Gnadenbildes zu sehen. Diese Kapelle ist zwar nicht groß, doch war sie zum Besuch Unserer Lieben Frau von Tschenstochau beinahe überfüllt.

8. Tag - Lage-Rieste – Diözese Osnabrück – Pfarrei „St. Johannes der Täufer“

Der Besuch des Marien-Wallfahrtsortes Lage-Rieste unweit von Osnabrück wurde von Bischof Dr. Franz Josef Bode empfohlen. Die Begrüßung an diesem Ort durch Pfarrer Dr. Kraienhorst und die Gläubigen war sehr herzlich und die Kirche war gut besucht. In dieser Kirche, die zu einem ehemaligen Kloster gehörte, befindet sich ein besonderes Gnadenkreuz. Zu besonderen Anlässen wird dieses Kreuz bei Prozessionen mitgeführt. Leider konnten wir hier nur gut eine Stunde verweilen, da wir um 20 Uhr in Telgte erwartet wurden.


Georg Fleischmann

8. Tag - Hannover – Diözese Hildesheim – „St. Clemens Basilika“

Gegen 8 Uhr morgens waren wir auf der Autobahn Richtung Hannover, wo wir bei der St. Clemens Basilika, der Hauptkirche der Stadt, noch genügend Zeit zur Vorbereitung hatten. Es war Mittwoch, der 31. Oktober mittags, und die Kirche war gut gefüllt. Der Feier das Andacht stand Propst Tenge vor. Weitere Priester waren dabei, unter ihnen Prälat Stanislaw Budyn, der den Vorsitz der Polnischen katholischen Gemeinden in Deutschland führt. Nach der Feier bestand noch die Möglichkeit zur Verehrung der Muttergottes.

6./7.Tag - Dresden („St. Petrus Claver" + Kathedrale „Ss. Trinitatis") - Berlin (St. Hedwigs-Kathedrale + St. Johannes Basilika)

Leider kamen wir erst mit einer ca. einstündigen Verspätung bei den Missionsschwestern des Hl. Petrus Clavius in Dresden an. Eine kleine Gebetsgemeinschaft hat uns zu später Stunde noch empfangen. In der Hauskapelle konnten wir der Madonna einen würdigen Platz zuweisen, wo sie die Nacht über verblieb. Pfarrer i.R. Jensch durfte noch für eine Weile das Allerheiligste aussetzen, sodass noch bis kurz vor Mitternacht Verehrung der Muttergottes und Anbetung des Herrn möglich war.

6. Tag – Montag, 29. Oktober 2012 – Leipzig – „Propsteikirche St. Trinitatis“

In der Propsteikirche St. Trinitatis konnten wir mit etwa 30 Gläubigen eine Andacht zu Ehren Unserer Lieben Frau von Tschenstochau feiern. Propst Lothar Vierhock spendete uns den Segen. Nach der Andacht luden wir die Teilnehmer zu einer kurzfristig angemeldeten Prozession durch die Stadt. Da wir an einem Montag nach Leipzig kamen und vor über 20 Jahren dort durch die friedliche, sog. Montagsdemonstrationen und Gebete abgehalten wurden, wollten wir diese Gelegenheit nutzen, an dieses friedliche, von Gebet getragene Ereignis von damals zu erinnern.

6. Tag - Unsere Liebe Frau von Tschenstochau besucht Erfurt

Über 100 Gläubige feiern einen Mittagsgottesdienst in St. Ursula

Erfurt 29.10.2012. Auf ihrer Reise "Von Ozean zu Ozean" machte die Ikone Unserer Lieben Frau von Tschenstochau Station in der Ursulinenkirche am Anger. Im Juni begann ihre Reise in Wladiwostok am Pazifik, ehe sie im Dezember Fatima in Portugal am Atlantik erreichen wird.

Es handelt sich um eine Kopie des polnischen Gnadenbildes von Jasna Góra in Originalgröße.

Bericht aus Kassel, 28.10.2012

Nur mit etwas Verspätung, die auf den Unfall des Life-Mobils in Fulda zurück ging (siehe dazu entsprechenden Bericht), kam die Schwarze Madonna von Tschenstochau in der Kirche Maria Königin des Friedens – Fatima in Kassel an.

Würzburg, 27. Oktober 2012

Am vergangenen Samstag, dem 27. Oktober, machte die Schwarze Madonna von Tschenstochau Halt in Würzburg. Dompfarrer Dr. Jürgen Vorndran empfing gemeinsam mit dem Pfarrer der polnischen Mission, Jerzy Sobota, das Gnadenbild mit einer Heiligen Messe im Neumünster. Dort waren über 200 Gläubige zusammengekommen, um im Sinne der Lebensschutzbewegung in Ost und West für eine Kultur des Lebens und der Liebe zu beten.